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So geht Waldbaden zu Hause

Waldbaden – was ist das eigentlich? Nein, wir springen dazu nicht kopfüber in einen Waldsee oder lassen eine Ladung Kiefernnadeln ins Badewasser rieseln. Das wirkt zwar auch wohltuend und befreiend, doch wer bei Waldbaden tatsächlich an ein Bad im Wasser denkt, wandelt sprichwörtlich auf dem Holzweg. Shinrin-yoku, wie es die Japaner nennen, zählt in der fernöstlichen Naturheilkunde schon seit Jahrzehnten zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge und ist eine anerkannte Entspannungs- und Stressmanagement-Methode, die sogar vom Gesundheitssystem gefördert wird.Das „Wald(luft)bad“ oder „Baden in der Waldluft“, wie Shinrin-yoku übersetzt wird, nutzt die heilende Kraft der Waldatmosphäre. So rein wie im Wald ist die Luft sonst nur am Meer oder in den Bergen. Nicht nur deshalb werden dem Naturraum Wald vielseitige positive Auswirkungen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit zugeschrieben. Bewusstes Eintauchen in die Waldatmosphäre Beim Waldbaden ist es nicht notwendig, sich körperlich sehr anzustrengen, auch ein gemütlicher Spaziergang im Wald wird als Shinrin-yoku bezeichnet. Eine bestimmte Wegstrecke soll dabei nicht zurückgelegt werden, denn es ist das entspannte, absichtslose achtsame Schlendern, das Eintauchen in den Wald mit weit geöffneten Sinnen, …